Umgang mit Fachkräften

Begegnung auf Augenhöhe

Sie sind der Experte Ihres Kindes. Niemand kennt Ihr Kind besser, als Sie selbst! Ärzte und Therapeuten kennen sich mit der Depression als Erkrankung aus. Die Fachkräfte wissen, wie eine Depression erkannt und optimal behandelt wird. Gemeinsam mit den Experten können Sie als Eltern Ideen und Lösungen finden, damit es Ihrem Kind bald besser geht.

Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen!

Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie ruhig nach. Wenn es sein muss, auch mehrfach. Niemandem ist geholfen, wenn Sie sich unverstanden fühlen.

Wird Ihr Kind hinsichtlich einer Depression untersucht und behandelt, möchten die Behandler viel zum Familienalltag, der Erziehung und der Kommunikation innerhalb der Familie wissen. Das ist für viele Eltern zunächst ungewohnt und unangenehm. Denken Sie in solchen Momenten daran, dass es darum geht, Ihrem Kind zu helfen und die Situation für alle zu verbessern. Sind Sie einmal sehr verunsichert, holen Sie sich eine Zweitmeinung ein. Auch der Austausch mit anderen Eltern oder Freunden kann helfen, den Blick wieder zu schärfen. Ebenso können Sie unabhängige Beratungseinrichtungen zu Rate ziehen.

Informieren Sie sich

Je mehr Sie über die Erkrankung Depression wissen, desto sicherer fühlen Sie sich auch im Umgang mit Experten.

Hier finden Sie empfehlenswerte Sachbücher:

Groen, G., Ihle W., Ahle M. E & Petermann F. (2012): Ratgeber Traurigkeit, Rückzug, Depression: Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Groen, G. & Petermann F. (2011): Wie wird mein Kind wieder glücklich?: Praktische Hilfe gegen Depressionen. Bern: Huber-Verlag

Nevermann, C. & Reicher, H. (2009). Depressionen im Kindes- und Jugendalter: Erkennen, Verstehen, Helfen (2. Auflage). München: C.H. Beck.

Groen, G. & Petermann, F. (2011). Depressive Kinder und Jugendliche (2. Auflage). Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Baierl, M. (2009): Familienalltag mit psychisch auffälligen Jugendlichen: Ein Elternratgeber. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) setzt sich für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und ihrer Familien ein. Hier finden Sie neben Informationen auch Hilfen vor Ort, wie z.B. Selbsthilfegruppen.

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